

Riesengebirger Gruppe des Freiwilligen Rettungswesens
- GK GOPR
Die Hauptverwaltung der Bergrettungsorganisation GOPR ist eine übergeordnete, über den sieben Regionalgruppen der Bergrettungsorganisationen stehende, Organisation, die sich alle mit dem Bergrettungswesen in Polen beschäftigen. Seit 1968 ist die Organisation GOPR ein Mitglied der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR-CISA). Eine von den sieben, in Polen tätigen Regionalgruppen, ist die Riesengebirger Gruppe GOPR.
Die Bergrettungstätigkeit wird auf dem Gebiet der Sudeten seit der Entstehung des Sudeter Rettungswesens, also seit 1952, durchgeführt. Die Veränderungen in der administrativen Aufteilung Polens haben zur Abschaffung des Sudeter Rettungswesens beigetragen. Anstatt dieser einen, entstanden zwei Gruppen, die bis heute auf dem Gebiet Niederschlesiens tätig sind: die Riesengebirger Gruppe des Freiwilligen Rettungswesens (polnische Abkürzung: GK GOPR) und die Waldenburger- Glatzer Gruppe.
Die GK GOPR ist tätig auf einem Gebiet von 3,025 qkm im westlichen Teil der Sudeten (Niederschlesien), die sich in Isergebirge (Góry Izerskie), Riesengebirge (Karkonosze), Landeshuter Kamm (Rudawy Janowickie), Bober-Katzbach-Gebirge (Góry Kaczawskie) und den Höhen der Landehuter Pforte (Wzgórza Bramy Lubawskiej) aufteilen.
GOPR ist teilweise eine freiwillige Organisation mit dem Charakter non-profit, die über zehn hochqualifizierte Fachretter verfügt, die voll eingestellt sind und die für die Schulungen und die Vorbereitung des Rettungsteams und für die richtige Ausführung des örtlichen Rettungswesens verantwortlich sind.
Die Bergretter haben Dienst in elf Rettungsstationen, die in Haupttourismus- und Skizentren gelegen sind. Wir verfügen über eine Standardkletterausrüstung mit UIAA-Attest, eine Reihe von vielseitig einsetzbaren Tragen, Schienen, eine Medizinausrüstung, ein mobiler Rundfunkempfänger (Motorola), Lawinenausrüstung, als Geländefahrzeuge Land Rover und Vierradmotorräder (ATV-Honda TRX), Skimotorroller und die ©koda Octavia-Autos 4x4. Dank der Zusammenarbeit mit dem Luftrettungsdienst verfügt die Gruppe GOPR über einen Hubschrauber für die Rettungsaktionen. Zusätzlich besitzt jedes Gruppenmitglied eine persönliche Alpinenausrüstung, die unersätzlich in jeder Rettungsaktion ist.
Unsere Tätigkeit wird von 135 freiwilligen Rettern und 32 Retterkandidaten unterstützt. Die Kandidaten werden vollständige Retter nach zwei Jahren Praktikum, während derer sie spezielle Schulungen im Bereich des 1. medizinischen Rettungswesens, 2. des Kletterns in Sommer- und Winterbedingungen, 3. der Lawinenrettung, 4. der Höhlenrettung, 5. im Bereich des Sommer-, Winterund Lufttransports, 6. sowie der Evakuierung aus Seilbahnen abschließen sollen.
Alle diese Schulungen müssen von den Kandidaten erfolgreich bestanden sein, um ihnen die Arbeit im Bergrettungsdienst zu ermöglichen. Außerdem ist jeder Bergretter dazu verpflichtet, an den aktuellen Schulungen auf dem Gelände (im Freien) teilzunehmen und sein eigenes medizinisches Wissen zu verbessern.
Statistik der Unfälle im Gebirge (1952-2006)
Anrufe |
Unfallopfer |
Suchaktionen |
Todesopfer |
35.040 |
10.256 |
1.153 |
120 |
Übersetzung aus dem polnischen:
mgr Ma³gorzata Urlich-Kornacka
Sprachliche Konsultation: Maike Brummerloh